Geschichte des Tierheimes

  • 1931-Tierfreunde treffen sich, um über den Bau eines Tierheimes zu beraten, die "Vereinigung Tier- und Katzenhilfe" wird ins Leben gerufen.
  • 1932- Das in der Heinrich-Heine-Straße vom "Verein Tierhilfe e.V." betriebene Heim für Hunde und Katzen findet großen Zuspruch.Um eine höhere Aufmerksamkeit zu schaffen, wird mit Unterstützung des Tierschutzvereins ein größeres Gelände hinter dem Trappensee, direkt am Bahnübergang, erworben. Zwei ausgediente Eisenbahnwaggons werden aufgestellt, in einem Wagen werden Hunde und Katzen untergebracht, der andere dient dem Wärter als Unterkunft.
  • 1951- Hinter dem vorderen Eisenbahnwaggon wird ein Haus mit 12 Boxen zur Unterbringung von Hunden erstellt.
  • 1954- Das eingeschoßige Gebäude wird aufgestockt, um eine Wohnung für das Wärter-Ehepaar zu schaffen.
  • 1963- 16.10.: Bericht "Neckar-Echo": "Verwildert ist die Hecke, zerfallen der Zaun. Meterhoch wuchert das Unkraut. Abwässer laufen über die Straße. Scharf beißt der Geruch von Fäkalien in der Nase. Kein schöner Empfang für die Besucher des Tierheims."40 Katzen beherbergt der alte Eisenbahnwaggon. In einer hinter dem Haus gelegenen Holzbaracke sind 22 Hundeboxen untergebracht.
  • 1964- Die Zustände im Tierheim sind untragbar geworden. Vorsitzender Majer: "Wir stehen jetzt vor der Alternative: Entweder wir dürfen das Tierheim am alten Platz ausbauen und modernisieren oder wir bekommen einen anderen Platz zugeteilt. Wenn sich nichts tut in dieser Hinsicht, müssen wir das Tierheim schließen!"
  • 1966- Der Wirtschaftsausschuß des Gemeinderats beschließt, dem Tierschutzverein ein Gelände im Widmannstal zur Erstellung eines Tierheimes zur Verfügung zu stellen.Die Spendenaktion der HEILBRONNER STIMME für den Bau eines neuen Tierheims erbringt DM 73.500,- und wertvolle Sachspenden.Die Kosten für ein neues Tierheim, einschließlich einer Wohnung für den Wärter, werden auf DM 400.000,-geschätzt.
  • 1968- Der Standort "Widmannstal" scheitert an den Einsprüchen von 127 Bewohnern aus der Umgebung. Die Stadt stellt ein Ersatzgrundstück "in der Neckarau" zur Verfügung. Am 30.10. erfolgt der erste Spatenstich für das neue Tierheim
  • 1969- 08.05.: Richtfest "in der Neckarau" Im November kÖnnen die ersten Tiere ihr neues Zuhause beziehen. Verkauf des alten Geländes am Trappensee.
  • 1970- 20.05.: Einweihung des Neubaus.Grundlage der Finanzierung ist die Spendenaktion der HEILBRONNER STIMME aus dem Jahr 1966, Spenden aus privater Hand sowie Zuschüsse der Stadt und des Landkreises Heilbronn.
  • 1972- Die Stadt erwirbt das auf dem Tierheimgelände erstellte Wohnhaus. Mit dem Erlös kann das noch bestehende Darlehen getilgt werden, der Verein ist schuldenfrei. Das Wohnhaus wird für den Hausmeister auf Dauer angemietet.
  • 1989- Im Januar wird Planungsauftrag für eine Tierheimerweiterung erteilt.Der Kostenvoranschlag entwickelt sich von DM 100.000,- über DM 115.000,- auf schließlich DM 160.000,- und wird dann im Juli verworfen, da zwischenzeitlich erhebliche Forderungen hinsichtlich der Katzenversorgung und -quarantäne ein anderes Planungsziel notwendig machen.
  • 1991- Die Planungen für die Tierheimerweitung sind abgeschlossen. Am 30.01. wird mit der Erweitung der Quarantänestationen und dem Neubau des Katzenhauses begonnen. Die Mittel werden überwiegend durch Erbschaften und Spenden (darunter ein großes zinsloses Darlehen auf 15 Jahre, dessen jährliche Tilgung dem Verein dann gespendet werden) aufgebracht.Gleichzeitig wird die Hunde-Gruppenhaltung eingeführt.
  • 1992- Ab April erfolgt sukzessive die Inbetriebnahme.
  • 1994- Im November Erneuerung der Umzäunung des Tierheimgeländes, nachdem von der Stadt Heilbronn weitere 3 ar zur Verfügung gestellt werden.
  • 2003- Mit Hilfe der Caritas Gemeinschafts-Stiftung / Anna und Helmut Scharf-Stiftung wird ein neues Kleintier-Außengehege gebaut.

  • 2008-09 - Wieder mit Unterstützung der Caritas Gemeinschafts-Stiftung / Anna und Helmut Scharf-Stiftung werden für die Ausläufe der Hunde wärmegedämmte Brometh-Hütten sowie für die Katzen-Quarantäne ein Container angeschafft. Dies wird notwendig, da in den vergangenen Jahren die Kapazitäten des Tierheims den Ansturm der Tiere kaum Stand halten kann. Die Dauerbelegung beträgt nun ca. 60 Hunde, 120 Katzen und 50 Kleintiere.

  • seit 2007- Mit Beginn von Baumaßen um das Tierheim herum (das Tierheim ist nun fast vollständig von vielbefahrenen Strassen umgeben) werden die Verhältnisse für die Tiere immer problematischer. Es beginnen Untersuchungen von seiten der Stadt Heilbronn und dem Tierschutzverein, das Tierheim zu verlegen. Als Alternative hierzu werden von Seiten des Tierschutzvereins auch Überlegungen angestellt, die marode gewordenen Einrichtungen zu sanieren.