Zalim ist ein imposanter Kangalrüde, der stolze 65kg auf die Waage bringt. Man sollte ihm auch entsprechendes Gewicht entgegen bringen können. Sein Grundgehorsam ist ganz passabel, solange keine Traktoren oder Autos mit Anhänger in der Gegend sind. Gegen diese hat er eine ziemlich große Aversion, und je nach Tagesform fällt die Reaktion mal mehr und mal weniger heftig aus. Zalim ist ein ganz großer Schmuser. Er holt sich darüber sehr viel Selbstvertrauen und Bestätigung für sein Handeln, so dass es empfehlenswerter ist erst nach dem Gassi gehen zu schmusen und nicht schon davor. Zalim sitzt zusammen mit seiner Zellen-Genossin Lisa im Gehege. Mit anderen Hunden kann Zalim vergesellschaftet werden, auch wenn er sie zu Beginn meist doof findet. Gegenüber Menschen ist Zalim sehr anständig. Aufgrund seiner Größe sollten die Kinder im Haushalt aber auch schon etwas größer sein. Er wurde abgegeben, da er immer wieder aus dem Gartengrundstück entlaufen ist und kam sehr abgemagert im Tierheim an. Er soll mit Hündinnen verträglich sein und hat im Winter auch ab und an den Schlitten der Kinder gezogen. Zalim kennt das Fahren im Auto und verteidigt im Tierheim seinen Auslauf, man sollte nicht hinein fassen.

Herdenschutzhunde sind aufgrund ihrer selbstbewussten und eigenständigen Art keine Anfängerhunde, sondern sollten grundsätzlich nur in verantwortungsvolle Hände, zu Leuten, die entsprechend Platz und Ahnung von diesen Hunden haben. Herdenschutzhunde sind faszinierende Hunde, aber sehr eigenwillig und schwierig zu erziehen. Sie sind treu und anhänglich, zeigen jedoch nie den die Art Gehorsam, den bspw. ein gut erzogener Schäferhund zeigt. Man geht mit ihnen eher eine Art Partnerschaft auf gegenseitigem Respekt ein. Wer sich mit den Eigenarten vertraut macht und die gewissen Einschränkungen, die man möglicherweise bei der Haltung eines solchen Hundes in Kauf nehmen muss beachtet, hat einen Freund fürs Leben.