Am 27. November 1999 bin ich das erste Mal mit Dir spazieren und von da an warst Du Teil meines Lebens. Danny ich weiß nicht, was Dir schlimmes angetan wurde, bevor Du im Februar 1999 ins Tierheim kamst. Dein Misstrauen in Menschen hast Du nie ganz abgelegt und ich danke von tiefstem Herzen meinem Ehemann Beppo, dass er über Jahre geduldig Dein Misstrauen in Vertrauen umgewandelt hat und in dieser Zeit die eine und andere Blessur ertrug.
In 11 Jahren haben wir es leider nicht geschafft, für Dich ein Zuhause zu finden. Nun ja, das hast Du uns auch nicht immer leicht gemacht mit Deiner „besonderen Art“. Im Tierheim hattest Du Dir einen unrühmlichen Ruf verschafft. Doch bei uns zu Hause warst Du fast ein Traumhund, bis auf das kleine Problemchen, dass sich niemand Deinem Reich (also Haus, Garten, Auto, Frauchen) nähern durfte. Mit den Jahren bist Du ruhiger geworden und seit Du nichts mehr hörtest, konnte auch der Briefträger wieder unbeschadet das Grundstück betreten.
Von Anfang an habe ich versucht Deinen Bedürfnissen gerecht zu werden, doch leider hat dies mein Beruf nicht immer erlaubt. Daher bin ich sehr dankbar, dass seit 2002 Simone Leyb mit Dir rausgegangen ist, wenn ich mal wieder keine Zeit hatte und Dich nicht holen konnte.
Am 19. Juli 2010 hattest Du keine Kraft mehr und in Deinen Augen war zu lesen, dass Du nur noch schlafen wolltest. Frau Dr. Guggolz hat Dich friedlich einschlafen lassen und nun ruhst Du an Deinem Lieblingsplatz.
Danny, Du warst mir das Liebste und es ist fast nicht ertragbar, dass Du nicht mehr bei uns bist. Ich danke Dir, für Deine Liebe und Deine Freude am Leben. Ich vermisse Dich so sehr, Corry