Eine Hundeseele fleht um Hilfe weil er ständig gebissen wird in der Perrera.

Adrien, *2003, über eine andere Organisation abzugeben, 55cm, kastriert.


Vermittlerin: Corinna Rittermeier
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Andujar den 29.03.2009: Mein Leben in der Tötung:

Ich war erst 9 oder 10 Monate alt, als ich in die Tötungsstation von Andujar kam. Ein kleiner Welpe, der eigentlich in einer Familie leben sollte.
Vielleicht habe ich vorher in einer Familie gelebt, ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr, aber wenn, dann war es für mich sicherlich, vom Himmel in die Hölle.
So, dann wißt ihr jetzt, wo ich mein bisheriges Leben verbracht habe, in der Hölle von Andujar.

Irgendwann hat mich eine Organisation innerhalb der Tötungsstation, in ihre Obhut genommen. Von da an war zumindest erstmal mein Leben gerettet.
Aber wofür???? Für ein Leben hinter Mauern???
Der Körper gerettet, aber die Seele geht langsam zu Grunde, ein Leben ohne Liebe, ist wie Sonne ohne Wärme oder Feuer ohne Funken. -- Es ist einfach nichts. --

Jetzt bin ich ca 5 Jahre alt und jetzt erst darf mein Leben beginnen.
Danke - an die Tierschützer aus Andujar, ohne euch hätte ich niemals eine Chance auf ein hundewürdiges Leben bekommen, mein Leben, - mit unendlicher Hoffnung auf Liebe von Menschen.

Marga hat mich aus der Hölle gerettet, als ich ständig von anderen Hunden attackiert wurde. Zuerst war ich sehr, sehr ängstlich und scheu, aber langsam habe ich begriffen, dass ist das Paradies auf Erden, das Refugio von Andujar -- zumindest für mich.
Inzwischen bin ich seit 1,5 Monaten hier und gewöhne mich langsam an die Menschen und die Annehmlichkeiten dieser Institution.
Ich tobe und spiele mit meinen Kumpels, freue mich, wenn ich quer übers Gelände rennen darf und anschließend begebe ich mich in meine Box und schlafe ein wenig in der Sonne.
Nuria sagt, ich bin einfach liebenswert und habe es endlich mal verdient, ein Leben in Liebe zu geniessen.
Mein Herz ist bereit, Liebe zu empfangen, jetzt fehlt nur noch der Mensch, der Liebe zu vergeben hat.

Ich danke jetzt schonmal, für jede Anteilnahme, die kleinste Zuwendung und selbst, für das Lesen meiner Geschichte.

Danke, euer Adrien
Update 06.02.2010

Adrien in Lebensgefahr:
Am letzten Sonntag wurde Adrien im Auslauf von anderen Hunden attackiert und stark zerbissen. Sein gesamter Körper ist voller tiefer Bisswunden und die Tierschützer müssen täglich mit ihm zum Tierarzt, um die Wunden versorgen zu lassen. Adrien wurde jetzt erstmal allein im Quarantäne-Container untergebracht, denn ein Zusammenleben mit den anderen Hunden wäre zur Zeit unverantwortlich. Jetzt benötigt er Ruhe und Zeit bis zur völligen Abheilung der Wunden. Aber was kommt danach, wo soll Adrien in Zukunft leben???
Adrien wurde damals schon in der Tötungsstation täglich von anderen Hunden attackiert, bevor er ins Refugium kam.
Wie soll es weitergehen, die Tierschützer können sein Leben im Refugium nicht ständig vor den anderen Hunden beschützen und auf Dauer kann er nicht allein in Quarantäne leben.
* Eine Hundeseele fleht um Hilfe *
Gibt es nicht irgendwo einen Menschen auf dieser Welt, der Adrien endlich ein hundewürdiges Leben schenken könnte????
.... selbst eine Pflegestelle könnte sein Leben, seine Seele retten.