Große Hunde

Hier sehen Sie unsere XL Bewohner.


Aaron ist ein großer kräftiger Labrador Mischling der 2013 von einem Ehepaar übernommen wurde.
Da er so kräftig ist wurde er nicht oft Gassi geführt und hatte kaum Sozialkontakte mit anderen Hunden, so dass er mit einigen Hündinnen - aber nicht mit allen - verträglich ist. Katzen mag er gar nicht. Aaron kann halbtags alleine bleiben und liebt Wasser.
In seiner Familie hat er die Führung übernommen und alle beschützt, da er dies als seine Aufgabe angesehen hat. Besuch möchte er nicht ins Haus lassen. Draußen ließ er niemand in die Nähe von der Leine und seinen Menschen und hat auch schon einige Male geschnappt und leicht gebissen. Aaron reagiert auch sehr unhöflich bei Menschen mit Stöcken, Rädern und Joggern.
Im Tierheim geht er wedelnd in seinen Auslauf und beim Spazierengehen und Herausholen aus dem Auslauf freut er sich über jede Aufmerksamkeit. Er ist anhänglich, spielt ab und an auch mit dem Ball, kann Sitz und Platz und kommt wenn er gerufen wird.
Für Aaron suchen wir verantwortungsbewusste, erfahrene Menschen, die ihm klare Regeln vorgeben, bei anderen Menschen und Besuch sich ihrer Verantwortung bewusst sind und ggf. auch mit Maulkorb mit ihm arbeiten.

Rasse:               Schäferhund Mix

Geschlecht:        Rüde

Alter:                 *09/2017

Größe:               65 cm

Apollo kam im Dezember 2018 in unser Partnertierheim am Plattensee. Über seine Vorgeschichte ist uns leider nichts bekannt.
Der große Rüde hat ein sehr imposantes Erscheinungsbild, nicht zuletzt durch sein selbstbewusstes Auftreten. Für ihn gilt das Motto: Was kostet die Welt. Menschen gegenüber ist er sehr freundlich und immer noch verspielt. Er ist sehr aktiv und kräftig und muss auf jeden Fall konsequent geführt werden. Bei Hündinnen ist er der absolute Charmeur, auf die Gesellschaft von Rüden verzichtet er lieber. Wir suchen für Apollo ein liebevolles Zuhause mit hundeerfahren Menschen, die ihn fordern und fördern können und seiner Energie gerecht werden. Der Besuch einer Hundeschule wäre sicherlich eine Bereicherung für beide Seiten.

Apollo kann nach Heilbronn kommen, sobald sich Interessenten für ihn melden.


Arina stammt ursprünglich aus Spanien und lebt seit über zwei Jahren bei ihrer Pflegestelle vom Tierschutzverein Neuss. Leider kann sie hier nicht bleiben, die Pflegestelle hat sich getrennt, die Wohnung wird aufgelöst und Arina kann nicht mit. Daher wird sehr, sehr dringend eine neue Pflegestelle oder noch besser ein Zuhause für die 6-jährige Hündin gesucht. 
Arina hat Leishmaniose und muss Tabletten nehmen. Sie ist noch übergewichtig (schon auf Diät) und sie hat richtig Kraft, somit stehen die Interessenten nicht gerade Schlange. Dabei ist sie eine absolute Seele von Hund. Sie ist ein perfekter Familienhund, bleibt alleine, macht keinen Ärger. Sie liebt das Wasser (zieht die Kinder aus dem Pool, weil sie Angst um die Kids hat) und - aufgrund ihres Gewichtes - mittelmäßig lange Spaziergänge.
Sie möchte einfach nur gefallen, gehorcht sehr gut und sie liebt ihre Menschen über alles. Allerdings muss Arina als Einzeltier leben, denn an der Leine ist sie aktuell noch nicht verträglich mit anderen Hunden. Sie hat Jagdtrieb, wenn sie auch nicht schnell und dauerhaft hinterherlaufen kann. 
Es wäre fatal, wenn wir kein Zuhause oder Pflegestelle finden und sie in der Pension im Zwinger landen würde. Es würde ihr Herz brechen. Sie liebt Menschen, alle Menschen. Sie ist ein Herz, einfach ein toller Hund. Ihre Vergangenheit in einem schlimmen Tierheim inkl. Vernachlässigung war grausig, trotzdem ist sie ein Traumhund geblieben. Wer möchte sich in Arina verlieben und ihr eine Chance geben?
Aktuell lebt Arina noch in 41515 Grevenbroich und wird über den Tierschutzverein Neuss e.V. vermittelt. Interessenten melden sich bitte per E-Mail bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aslans Besitzer konnten ihn und die Hündin Amy nicht mehr versorgen und so wurden beide zusammen im Mai 2017 im Tierheim untergebracht. Aslan hängt sehr an Amy. Er ist ein riesiger, sehr hochbeiniger, schmaler Kangalrüde. Nach anfänglichem Ziehen läuft er gut an der Leine und befolgt ohne Probleme klare Anweisungen der Gassigeher. Für die beiden suchen wir – auch getrennt voneinander – ein schönes artgerechtes Zuhause. Amy hat ein neues Zuhause gefunden.

Rasse:               Mischling

Geschlecht:        Rüde, kastriert

Alter:                 ca. 2015/2016

Größe:               ca. 60 cm, ca. 22 kg

Ich wurde im Februar 2019 aus der Tötung von lieben Tierschützern gerettet und in ein Shelter gebracht. Dort warte ich und warte, dass mich jemand lieb, toll und nett findet und mich adoptiert und zu sich holt. Am Anfang wenn ich jemanden noch nicht kenne halte ich mich zurück und bin schüchtern.
Bertl ist freundlich und verträglich. Er ist kein Angsthund und nicht aggressiv. Leider musste ihm sein linkes Vorderbein aufgrund einer Verletzung amputiert werden. Bertl wurde positiv auf Herzwürmer getestet. Die Behandlung schlägt sehr gut an, so dass man davon ausgeht, dass er Mitte/Ende Juni 2020 ausreisen könnte.

Bertl wird über "Glücksschnauzen ohne Grenzen e.V." vermittelt. Wir leisten Vermittlungshilfe und hoffen, dass er so ein passenden Zuhause findet. Er kann nach Deutschland reisen, sobald sich Interessenten für ihn melden. Interessenten melden sich bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Bobby wurde abgegeben, da er keinen Besuch mehr in die Wohnung lassen wollte. Sein Vater ist ein Kaukasischer Owtscharka, seine Mutter ein Kaukasischer Owtscharka Berner Sennen Mix.
Bobby kennt das Fahren im Auto, geht Fuß, kann Pfote geben und sich tot stellen. Abends beschützt er an der Leine, tagsüber freut er sich an allen Menschen. Bobby verteidigt sein Futter nicht, er hat es gelernt erst nach Erlaubnis an den Napf zu gehen. Er mag Hündinnen, bei Rüden ist er recht kritisch, Kinder haben im Haushalt nicht gelebt. Bobby macht gerne Suchspiele und spielt mit dem Ball, den er nach mehrmaligen Aufforderungen auch wieder zurückgibt. Er badet gerne, an den Pfoten anfassen lassen möchte er sich nicht. Er wurde mit rohem Fleisch, Karotten und Reis sowie Trockenfutter gefüttert. Nachdem sein Frauchen weggezogen ist war der Rest der Familie mit ihm überfordert. Zuletzt ließ er auch den Bruder nicht mehr ins Haus und hätte gebissen.

Bruno wurde als Welpe aus Griechenland adoptiert und ist 2014 geboren. Er sucht ein neues Zuhause da er das Kind der Familie als es an ihm vorbeilaufen wollte kräftig in die Hand geschnappt hat. Auch mit anderen Hunden gab es schon einen Vorfall.
Bruno ist stubenrein, hat Angst bei Gewitter, lässt Besucher nach kurzem Anschnüffeln in die Wohnung und kennt auch das Fahren im Auto. Der große kastrierte Rüde ist ruhig in der Wohnung, lebhaft im Freien, spielt und schwimmt gerne, wobei er sein Spielzeug verteidigt. Sein Futter hingegen lässt er sich problemlos wegnehmen. Bruno kann Sitz und Platz, kann 5 Stunden alleine Zuhause bleiben und ist nicht sehr verschmust. Er besitzt einen Schutztrieb und ist mit Rüden nicht verträglich, bei Hündinnen entscheidet die Sympathie. Katzen mag er gerne.

Bei Interesse oder Fragen stellen wir gerne den Kontakt zu den derzeitigen Besitzern her.

Coco wurde Mitte Februar 2020 im Tierheim als Scheidungswaise abgegeben.

Er wurde als Welpe im Januar 2019 angeschafft, schon im Sommer weiterverkauft und dann aus diesem Zuhause wegen schlechter Haltung vom Amt eingezogen. Danach wollte ihn die ehemalige Besitzerin wiederhaben, holte ihn zurück und gab ihn nun erneut ab.

Coco lebte zusammen mit drei Kindern, wovon eines ein Säugling war. Er ist ein großer, kräftiger Hundemann, der viel Bewegung und Auslastung auch durch Suchspiele und Hundeschule braucht. Er kennt das Fahren im Auto und kann halbtags alleine bleiben. An Autos, Joggern oder Rädern zeigt er kein Interesse. Dafür liebt er sein Spielzeug, das er apportiert und auf „Aus“ wieder hergibt. Auch futterneidisch ist er nicht. Bei Besuch wurde er kurz weggesperrt um diesen in die Wohnung zu lassen, da er anfangs zu stürmisch ist, danach durfte er schnuppern und freute sich dann über Beachtung. Coco kann Sitz und Platz und hat weder bei Gewitter noch an Silvester Angst. Bei anderen Hunden ist er sehr stürmisch und dreht hoch, Katzen mag er nicht.

Für Coco suchen wir Menschen, die sich der Verantwortung einen Listenhund zu halten bewusst sind und ihm auch körperlich gewachsen sind. Aktuell wiegt er ca. 34 kg. Laut DNA Gutachten hat er einen Staffordshire Terrier Anteil von 49%.

Coco hat noch keinen Wesenstest absolviert und kann somit noch nicht vermittelt werden.


Rasse:              Cane Corso

Geschlecht:       Rüde

Alter:                *2016

Drago kam 2x als Fundhund zu uns ins Tierheim. Beim 1. Mal wurde er wieder von seinen Besitzern abgeholt, beim 2. Mal fand man ihn unter einer Hecke im Weinberg und er wurde seit dem nicht mehr bei uns abgeholt.

Drago ist ein wahres Energiebündel und dreht schnell auf. Für ihn ist es wichtig, dass er sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet wird. Bei Hundebegegnungen an der Leine reagiert er nur bei bestimmten Hunden unhöflich. An seiner jagdlichen Motivation, sollte man mit ihm noch arbeiten. Mit seinem Spielzeug kann er aber gut von Reizen abgelenkt werden. Die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Fuß beherrscht er. Den Auslauf teilt er sich mit einer großen Hündin die ihm körperlich und seinem oft etwas grobmotorischem Spiel gewachsen ist. Das geht so lange gut, bis er seine Bezugspersonen sieht. Dann wird er eifersüchtig und schnappt die Hündin aufgeregt von der Türe weg. Bei seinen Menschen ist er lieb und verschmust, es gibt aber auch Personen die er nicht mag, hier ist Vorsicht geboten. Drago ist vom Wesen her recht sensibel, möchte gefallen und will es seinen Menschen immer recht machen.

Für Drago suchen wir Rassekenner, die einfühlsam und konsequent mit ihm arbeiten und seiner Größe und seinem Gewicht (ca. 42 kg) gewachsen sind.


Hannes wurde am 17/10/2019 beim Botanischen Obstgarten angebunden aufgefunden. Der ausgesetzte große Rüde hat beim Abbinden die Mitarbeiterin der Tierrettung verletzt und zeigt sich auch im Tierheim als ein Hund, der es sicherlich nicht immer gut hatte.
Hannes geht gerne mit Spazieren und lässt sich mittlerweile auch sein Brustgeschirr gut anziehen, rüpelt aber altersentsprechend indem er seinen Menschen anspringt und zeigt sich im Freien sicher und sehr aufmerksam was andere Menschen und Hunde, die sich in seiner Nähe bewegen angeht.

Jamie kam aus sehr schlechter Außenhaltung im Herbst 2018 zu uns ins Tierheim. Er diente seinem ehemaligen Besitzer als Vorzeigeschutzhund und wurde von ihm nicht gut behandelt. Anfangs machten ihm fremde Situationen sowie erhobene Hände oder schnelle Bewegungen Angst.

Jamie ist ein Hund der seinem Besitzer treu ergeben ist wenn er Vertrauen gefasst hat. Daheim schläft er unglaublich gerne mit auf der Couch und macht keinerlei Probleme in der Wohnung. Da strahlt er Ruhe und Gelassenheit aus. Er darf seit einigen Wochen mit seinem Gassigeher an den Wochenenden tagsüber mit nach Hause.

Fremden gegenüber passt er auf, hat aber keinen übermäßigen Schutztrieb. Jamie fährt gerne im Auto mit und geht gerne spazieren. Draußen muss man bei Hundebegegnungen standfest sein. Jamie ist sehr kräftig und setzt seine Kilos ein wenn er irgendwo hin möchte. Dies gilt auch bei anderen Tieren wie z. B. Katzen oder Pferden, da ist er schwer zu halten und man muss sicherlich lange Zeit mit ihm arbeiten und viel trainieren um ihn da ablenken zu können. Mit Rüden ist Jamie nicht verträglich. In seinem letzten Zuhause ist er aus dem Hinterhof ausgebrochen und hat einen kleineren Hund gebissen.

Da er immer wieder lahm ging wurde er geröntgt und es stellt sich heraus, dass er Arthrose in den Ellenbogengelenken hat. Aktuell bekommt er Rimadyl als Schmerzmittel und Gelenktabletten. Jamie humpelt aber dennoch leicht und wird sicherlich auch weiterhin Medikamente benötigen, die er über das Tierheim auch weiterhin bekommen kann. Natürlich würde ihm in seinem neuen Zuhause auch schwimmen / Unterwasserlaufband / Physiotherapie gut tun um die Muskulatur bei Kräften zu halten.

Jamie sucht verantwortungsvolle Menschen, die ihm einfühlsam aber klar seine Grenzen zuweisen und in der Lage sind, ihn sicher zu führen. Der mächtig wirkende und doch sensible Bursche hat viel Kraft, die man zu handeln wissen muss. Wir wünschen uns für Jamie dringend ein Zuhause, idealerweise bei bulldoggen-erfahrenen Menschen, wo er endlich mit im Haus leben darf und als vollwertiges Familienmitglied anerkannt wird. In Baden-Württemberg wurde er als XXL Bully anerkannt.


Der fast 9-jährige kastrierte Rüde lebte von Welpe an bei seinem Besitzer, der sich nicht mehr um ihn kümmern kann. Er hat die letzten Monate viel alleine auf einem Hof mit Hütte verbracht. Davor lebte er mit im Haus.
Karuso zeigt sich Erwachsenen und Kindern gegenüber freundlich und kontaktfreudig. Bei Besuch bellt er kurz lässt dann Menschen aber problemlos ins Haus. Er ist stubenrein und kann fünf Stunden alleine bleiben. Er hat keine Angst vor dem Staubsauger, bei Gewitter geht er ins Bad. Rassetypisch ist er aktiv, möchte beschäftigt werden, braucht aber auch immer wieder seine Ruhephasen um runterzufahren.
Karuso wird als etwas schüchtern beschrieben. Er ist verschmust und liebt es gestreichelt zu werden, Bedrängen und fest in den Arm nehmen macht ihn unsicher, da geht er eher weg. Wenn ihm etwas zuviel ist, versucht er der Situation aus dem Weg zu gehen. Er war regelmäßig in der Hundeschule und beherrscht die üblichen Grundkommandos. Beim Spaziergang lief er oft frei und ist in üblichen Situationen gut abrufbar. Karuso hat Kraft und zieht anfangs an der Leine. Jagdlich wurde er nicht geführt und besitzt auch keinen Jagdtrieb. Er kennt den Umgang mit Pferden und Katzen. Mit Artgenossen ist er gut verträglich. Bei Hundebegegnungen reagiert er freundlich, fremde Hunde interessieren ihn nur mäßig. Auch Autos, Inliner, Jogger, Radfahrer werden nicht gejagt. Er kennt das Laufen am Rad und in Begleitung von Inlineskates. Karuso ist es gewohnt im Auto im Kofferraum mitzufahren. Ihm fällt es schwer dabei zu entspannen und er legt sich ungern ab. Das Fahren in einer Box mag er nicht. Karuso badet gerne und spielt nur kurze Zeit, sein Spielzeug lässt er sich problemlos wegnehmen. Dies gilt jedoch nicht für seinen Kauknochen; am Futter kann man vorbeilaufen. Wenn er beim Gassigehen etwas Essbares findet konnte ihm sein Besitzer von oben das Maul öffnen und es herausnehmen. Für den sensiblen, netten Rüden suchen wir ein ruhiges Zuhause bei jagdhunderfahrenen Menschen, die ihn rassegerecht auslasten und führen können.
Da Karuso bei der Abgabe lahmte wurde er dem Tierarzt vorgestellt. Die Untersuchung hat ergeben, dass er Spondylose und eine leichte beidseitige HD hat die mit Schmerzmitteln behandelt wird. Von seinen Geschwulsten wurden Gewebeproben entnommen und sie wurden chirurgisch entfernt. Die Diagnose war ein low-grade Mastzelltumor, der laut Onkologin nicht streut und auch nicht nachwächst. Er hat die Operation gut überstanden und sein Fell wächst inzwischen wieder nach.

Karuso war für 2,5 Wochen vermittelt und kam am 10.08.2020 wieder zurück zu uns ins Tierheim. Er hat angefangen Besucher nicht mehr in die Wohnung zu lassen und an der Leine bei Annäherung des Nachbarn nach ihm geschnappt. Des Weiteren kann man ihm Sachen die er aufsammelt und im Maul hat, nicht einfach wieder wegnehmen.

Rasse:              Maremmano(?)-Mix

Geschlecht:       Hündin, kastriert

Alter:                11/2018

Größe:              ca. 65 cm, aktuell 25 kg

Luana kommt aus dem griechischen Tierschutz und wurde als kleiner Welpe mit ihren 3 Geschwistern in Thessaloniki auf der Straße gefunden und im Tierheim vor Ort aufgenommen. Sie wurde uns als ein Labrador-Mix vermittelt und kam mit ca. 4 Monaten zu uns. Sie war im besten Zustand und zu unserer Überraschung größer als erwartet. Laut Tierheim wurde sie mit einem kurzen Schwanz geboren. Darmprobleme aufgrund von Giardien haben wir nach ca. 3 Monaten in den Griff bekommen.

Durch den Flug und den Umzug in unser Zuhause war sie sehr lange stressanfällig. Mit viel Geduld und Unterstützung von Hundeschule, Tierarzt und Hundetrainer hat sie sich zu einer sehr hübschen Hündin entwickelt. Ihre Verhaltensweisen und ihr Aussehen deuten jedoch auf einen Maremmano-Mix. Mit neun Monaten war sie das erste mal läufig, schon Wochen davor litt sie unter großem Stress. Ihr Stresslevel ist sehr klein. Sie wird immer schwieriger zum Führen, stellt alles und jeden in Frage und fängt an uns, als Familie, intensiv zu bewachen und zu beschützen.

Draußen in der Wiese oder im Wald ist sie am meisten glücklich. Meistens ist sie abrufbar, entfernt sich nicht weit von uns, jedoch haben wir regelmäßig darauf geachtet, dass sie rechtzeitig an die Leine kommt. Ihr Jagdtrieb beschränkt sich im Moment auf Mäuse, Mader, Eichhörnchen und Igel aufstöbern. Sie hat es geschafft die Mader vom Garten zu vertreiben. Nasenarbeit liebt sie sehr und findet versteckte Sachen gern, aber auch da geht erstmal die Wachsamkeit vor. Im Garten nimmt sie gerne eine Position ein und verbellt alles und jeden. Zu Hause ist sie sehr geräuschempfindlich, vor allem für Außengeräusche, Klavierspielen und Geige kann sie nicht leiden.

Auch kann sie sehr verschmust sein, aber anhänglich ist sie nicht. Im Moment vertraut sie uns nicht 100 Prozentig. Sie kontrolliert gerne, begrüsst einen eher um zu schauen ob alles ok ist, und geht dann wieder, Freude und Begeisterung im Haus zeigt sie kaum, versucht immer einen leicht zu knabbern bzw. zwicken und ab und zu maßregeln, erlauben wir ihr natürlich nicht und trotzdem versucht sie es immer wieder. In der Hundeschule ist sie ein Streber, aber auch da benötigt sie eine gute Mischung aus Hähnchen/Wurst/Käse um sich darauf einzulassen. Sie ist nicht verfressen, zeigt immer weniger Interesse am Trockenfutter, Reis mit Fleisch und Karotte, Nudeln, Brot das mag sie am meisten. Sie ist alles in allem beim Essen sehr genügsam.

Autofahren macht ihr keine Probleme, aber wenn jemand Fremdes einsteigen will, ist sie sehr angespannt. Luana wuchs bei uns mit zwei Katzen auf, mit denen sie sich gut verträgt, jedoch will sie diese auch ab und zu hüten. Zu Hunden haben wir regelmäßig Kontakte. Zu Menschen außerhalb ist sie überwiegend freundlich, außer sie befinden sich auf ihrem Territorium.

Wir würden uns für Luana ein Zuhause mit großem Grundstück. Sie benötigt Menschen mit viel Herdenschutzhund-Erfahrung, die wir ihr nicht bieten können. Auch sind unsere Kräfte im Moment aufgebraucht, da unsere Familiäre Situation durch die Krebserkrankung meines Mannes beeinträchtigt ist.
Kontakt: Familie Englisch, Tel.: 0178/4003427, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Pascha wurde am 25/7/2017 in Nürnberg geboren und kam am 16/3/2019 ins Tierheim, da ihn sein Besitzer nicht mehr halten kann.
Pascha lebte im Freien auf 2ha, war drei Mal am Tag spazieren, wurde im Auto mitgenommen und  spielt gerne mit seinem Ball. Pascha ist nicht futterneidisch, bekam Trockenfutter Fleisch und Nudeln zu essen, ist verschmust bei seinen Menschen und hat an Silvester Angst. An der Leinen zieht er recht kräftig, lässt sich aber korrigieren. Bei Katzen möchte er hinterher rennen und auch bei Joggern und Rädern reagierte er in letzter Zeit etwas. Bei Besuch bellte er, ließ sich aber beruhigen und dann konnte der Besuch auch auf das Gelände. Bei Fremden ist er anfangs sehr zurückhaltend und abwartend.

Der große Rüde wurde am 16. August im Tierheim abgegeben, nachdem er drei Tage zuvor über das Internet gekauft worden war.

Angegeben wurde dort, dass er ein Familienhund sei. Bei seiner neuen Familie hat er allerdings schon am zweiten Tag begonnen alle zu zwicken, hat die  Besitzerin in der Wohnung angeknurrt, sie durfte sich nicht mehr frei bewegen und er schnappte leicht wenn sie versuchte ihn zu korrigieren. Auch der Mann und Sohn wurden angesprungen und gezwickt.

Im Tierheim zeigt er sich freundlich mit allen Menschen, liebt es spazieren zu gehen wobei er auch Kontakt zu den Gassigehern aufnimmt und sich mit Spieli ablenken lässt. Allerdings ist er auch beim Anleinen und Spielen sehr forsch und folgt keinen Vorgaben. Für Pascha suchen wir Menschen mit großer Hundeerfahrung, die ihm souverän seinen Platz zuweisen und mit seinem Schutztrieb Fremden gegenüber umgehen können.

Im Nachhinein hat sich gezeigt, dass er schon als Welpe die Autowerkstatt der Vorbesitzer bewacht hat, Es wurde ihm nie gezeigt wo seine Grenzen sind und was von ihm erwartet wird, auch hat er keinerlei Erziehung und Sozialisierung erfahren.

Helfen als Sponsor

Blickpunkt Tier

Blickpunkt TierHier die Ausgabe 22 der Blickpunkt Tier zum Download
(Größe 4,7 MB, PDF-Format)

Anmeldung