Regenbogenbrücke

Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.

Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du aufwachst in des Morgens Stille, bin ich der flinke Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.

Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot."

(Anonymes Zitat aus: Penelope Smith, Gespräche mit Tieren.)

Duke war ein souveräner Rottweiler Rüde, der vor seiner Tierheimzeit dem Chef einer Rockergruppe gehörte und seinem Namen alle Ehre machte: Duke war imposant, eigenwillig und sehr charakterstark bis dominant. Er ist in allen Situationen, auch bei Entenküken, die vor seinen Pfoten über den Weg krabbelten, absolut ruhig & souverän geblieben. Er lief immer bei Fuß, hat aber auch immer wieder versucht, über Blickkontakt seine Menschen zu fixieren, um dann eindrucksvoll zu grummeln. Konnte man mit dieser Situation umgehen, war er ein toller, verschmuster und sehr dankbarer Begleiter, mit dem man entspannt spazieren gehen konnte und der einem die Streicheleinheiten mit treuen Rottiaugen dankte. Duke hat wegen seines Alters und seiner ihm eigenen Art leider keinen festen Altersruhesitz gefunden. Seine Ausführerin konnte ihm zumindest die letzten Tage noch ein wenig verschönern, indem er bei ihr wohnen durfte. Duke ist im Mai gestorben.

Minimusch kam mit ihrer Besitzerin nach einem Autounfall in die Klinik und wurde von dort an das TH übereignet. Minimusch ist taub, lebte auf einem gr. Hof, ist unheimlich verschmust und kennt den Umgang mit Kindern. Minimusch hat ein Herzgeräusch und sucht ganz dringend ein Zuhause, da sie sich im Tierheim gar nicht zurechtfindet!! bevor sie vermittelt wird, muss ihr noch das rechte Vorderbein amputiert werden.

Auch Emma kam als Fundhund ins Tierheim und hat vergeblich auf ihre Besitzer gewartet. Emmas Gesamtzustand war sehr schlecht und sie ist nach 2 Wochen im TH bei mir zuhause eingezogen. Sie kam mit den Hunden gut zurecht und thronte zwischen ihnen auf dem Sofa im Wohnzimmer. In den 10 Tagen, die sie bei mir war hat ihr Gesundheitszustand immer wieder geschwankt, sie bekam im Wohnzimmer ihre Infusionen und musste nicht alleine im TH im Krankenzimmer liegen. Nachdem es drei Tage lang so aussah, als ob sich ihr Zustand endlich bessern würde hat sie angefangen Blut zu spucken und wurde nachts noch in der Tierklinik erlöst.

Franz kam als junger, recht stürmischer Schäferhund ins Tierheim, gefunden mit zusammengebundenen Beinen und einer Tüte Frolic allein auf dem Feld stehend. Er wurde nach einer Zeitungsanzeige recht schnell vermittelt, soll sich aber dort nicht mit der Katze verstanden haben und kam dann sofort in eine Pflegestelle, wo bereits die schöne Schäferhündin Leila und eine Katze wohnten. Nach einer Eingewöhnungszeit von einer Woche konnte Frauchen Hunde&Katze auch schon ganz alleine lassen und wieder arbeiten gehen. Alles klappte prima, Franz hat sich gut entwickelt und alle waren sicher, dass er dort noch eine lange, schöne Zeit verbringen darf. Aber es hat nicht sollen sein: Letzen Sonntag kam Franz zum Notarzt und es wurde eine Magendrehung festgestellt, bei deren Operation Franz leider verstorben ist. Franz wurde von Frauchen abgeholt und ruht jetzt in Frieden. Wir hätten es ihm so gegönnt die schönen Seiten des Lebens noch länger genießen zu können.
(† 31-10-2004)

Gloria kam als Fundhündin ins Tierheim und wurde von niemandem vermisst. Die unglaublich verschmuste und sehr liebe Hündin hat sich ihren Auslauf mit dem alten Rottweiler Hannibal geteilt mit dem sie sich gut verstanden hat. Nach nur 2 Wochen haben die Nieren versagt und Gloria bekam 4 Tage Infusionen. Als sie sich wieder gut erholt hatte kam ein nettes Paar mit einem Hundemann und alle drei haben sich in Gloria verliebt: sie durfte mit Gassi gehen und der Termin zum Einziehen war vereinbart. Aber er kam anders: Gloria fing an zu spucken, hatte Durchfall, wurde noch operiert und ist danach 5 Tage später in der Klinik gestorben. Sie hatte ihr schönes Plätzchen greifbar nahe...

Der hübsch gezeichnete Henry fühlte sich im Tierheim gar nicht wohl und wartete sehnsüchtig auf Menschen, die ihm einen Platz in ihrer Familie geben würden.
Leider fand sich niemand, der bereit war ihm ein neues Zuhause zu geben und so brach nach Monaten im Katzenhaus, durch den Stress bedingt, FIP aus und Henry musste erlöst werden.
Hätte sich nur jemand für ihn gefunden, dann würde er noch leben... :(

Anfänglich sehr scheu und ängstlich war er als er Zutrauen gefasst hatte umso verschmuster und dankbarer, wurde innerhalb von Tagen zu "meinem Schatten". Kein einziges Umdrehen ohne über's Hühnchen zwischen den Füßen zu stolpern, kein Schritt, Stuhl, Sofa oder Bett ohne Hühnchen.
Er war auch die einzigste Katze bei uns, die es geschafft hat sich in die volle, noch einlaufende, also laute, Badewanne zu stürzen und sobald man einen Schrank geöffnet hat, bei dem Versuch sich von oben reinzuhangeln regelmäßig abstürzte - meist weich in den Stapeln mitgerissener Wäsche landend oder gerade noch aufgefangen.
Auch liebte er Ü-Eierhälften und trug die gelben Dinger jeden Tag stundenlang rum, woher sein Name kam.
Leider sollte diese Zeit kein Vierteljahr andauern - FIP.


.. führt sich auch noch im Moment wie eine echter Puma auf. Aber er ist ja noch jung und lernfähig. Vielleicht findet sich jemand Katzenerfahrenes der den Puma gerne bändigen möchte.

 

Fundtier vom 18. Juni. Verspielt, mag auch andere Katzen und Kinder findet er auch ganz toll.

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Meine spanische Prinzessin: zickig mit meinen Rüden aber zuckersüß mit allen Menschen und es hat mir noch nie jemand so liebevoll ins Ohr geschnarcht wie sie!

Jamba starb ganz schnell innerhalb von drei Wochen an Lungenkrebs



Pauli wurde gefunden und von niemandem vermisst. Er ist ein schon recht betagter, schwerhöriger Schnauzerrüde, der einen unversorgten Analtumor hatte. Mittlerweile ist Pauli operiert, genesen und freut sich unheimlich an den Menschen, die er sich ausgesucht hat geht mit ihnen gerne Gassi und lässt sich streicheln. Er ist sehr menschenbezogen und wir denken, dass er als Hofhund gelebt hat, da er anfangs nicht ins Haus wollte und die Hütte mit Stroh im Freien vorgezogen hat. Pauli sucht nun liebe Menschen, die ihm einen schönen Altersruhesitz geben möchten.

 

Junischka ist eine 14 Jahre alte Mischlingshündin, die ausgesetzt wurde. Danach meldeten sich die Besitzer und haben sich - weil man in den Urlaub fährt - dann entschieden die Hündin bei uns zulassen. Für Junischka wurde ein Pflegeplatz gefunden, wo sie bis zu ihrem Tod noch die schönen Seiten des Lebens kennen lernen durfte!

Lilly ist eine 11-jährige Deutsche Schäferhündin, die nun zum zweiten Mal im Tierheim gelandet ist, weil ihre Menschen ihrer überdrüssig waren. Dabei ist sie einfach nur lieb und anhänglich, aber nicht aufdringlich. Im Haus ist sie ruhig und freut sich wenn sie bei ihren Bezugspersonen sein darf. Draußen läuft sie noch gut und wälzt sich gerne im Gras. Lilly ist sehr folgsam und loyal und versucht es allen recht zu machen. Sie kommt mit allen Menschen, auch Besuchern gut zurecht, mit Hunden ist sie verträglich, solange sie sie nicht bedrängen, das wird ihr schnell zuviel. Lilly hatte ein wunderschöne Pflegestelle bei einem Rüden und Katzengefunden, wo sie sich frei zwischen Garten und Haus bewegen konnte und genoss ihre letzte Zeit dort in vollen Zügen. Leider musste sie altersbedingt nach einem knappen halben Jahr eingeschläfert werden.